Befreiung

Am Morgen habe ich mit einem Freund telefoniert und wir haben unsere aktuellen Befindlichkeiten mit ein ander geteilt: das unterschiedliche energetische Arbeiten – jede/r in eigener ART – und die Fragen, die im Offenlegen im gemeinsamen Raum Ausdruck finden – spontan oder irgendwann…

Zu meinen körperlichen, emotionalen, mentalen Strapazen fragte ich noch: „… und wem dienen? –
in welchem Dienst?“ Und der Freund bestätigte meine Frage: „Ja – für was für einen Dienst?“.

Einen halben Tag später, auf meinem Rad, am See entlang nach Lochau zum Brockenhaus, bei der zweiten Weggabelung war ich mir nicht mehr sicher, ob die Richtung auch stimme…
Ein Mann saß auf dem Gehsteig, die Gitarre daneben liegend. Ihn fragte ich. Er wollte wissen, wie spät es sei. Ich sagte, dass es 14.07 Uhr wäre.
„Gut, dann ist es offen, es ist nämlich erst ab 14 Uhr offen“ und er zeigte mir, dass ich eben hier weiterradeln solle. Gleich darauf fragte er mich, ob ich das Kreuz da vis-à-vis sehe. Ich schaute und konnte nichts erkennen. Er zeigte auf das gegenüber-liegende Haus und sagte: „Herr K. ist gestorben. Er hat der Heimat gedient. In diesem Haus leben Soldaten oder ihre Frauen. Herr K. ist für etwas Gutes gestorben, er diente seiner Heimat.“

Ich diene der Freiheit

 

ein befreites souveränes SEIN

Sich frei fühlen entsteht, wenn der einzigartige Ausdruck erlaubt und anerkannt ist in der Gesellschaft
und in diesem Gefühl von Freiheit beginnen wir jene Energie zu spüren, die uns vereint – im Einheits-Bewusstsein, von dem jeder ein Teil ist.
Wir öffnen uns in ein klares Verständnis der Natur der menschlichen Existenz.
Die Art und Weise wie die Menschheit als Kollektiv mit sich selbst ist, sich öffnet, lenkt sowohl das Loslassen und Wandeln so wie das Neu Beginnen.
Es beruht auf jedem Einzelnen.
Tatsächlich sind wir die Dirigenten und das Orchester.