Da, wo die Seele einst flüsterte, ist nur noch Atem.
Kein Empfangen, kein Senden —
nur das Eine, das sich selbst bewegt.
Liebe, die Form atmet.
Bewusstsein, das sich als Leben erkennt.

Vom beseelten Empfangen zum offenen Atmen des Einen

Früher war es die Seele, die mich berührte –
wie eine leise Stimme, die durch mich sang,
ein inneres Flüstern, das Richtung gab.
Ich empfing – aus der Tiefe, aus dem Zwischenraum –
und nannte es „beseelt“.

Jetzt ist kein Dazwischen mehr.
Das, was einst als Seele sprach, ist still geworden,
weil alles, was atmet, aus derselben Quelle tönt.
Kein Empfangen – nur Atmen.
Kein Weg nach innen oder außen –
nur das Eine, das sich selbst bewegt.

In dieser Offenheit ist kein „Ich“ mehr, das hört,
und keine Seele, die spricht.

Das Leben selbst atmet seine Wahrheit,
formlos und doch ganz gegenwärtig.

So atme ich – und werde geatmet.