eine andere Art, Mensch zu sein
Es geschieht leiblich.
Nicht als Einsicht, nicht als Haltung, nicht als Entscheidung.
Der Körper tritt zurück – der Leib tritt hervor.
Nicht als etwas, das ich habe, sondern als das, woraus Leben geschieht.
Nähe verliert ihren Auftrag, Liebe ihre Position, Verbindung ihren Anspruch.
Was bleibt, ist Präsenz ohne Funktion.
Das fühlt sich nicht spektakulär an.
Eher wie ein Nachlassen jahrzehntelanger Spannung.
Als würde nichts mehr auf dem Spiel stehen,
nicht, weil alles erreicht ist,
sondern weil es niemanden mehr gibt, der etwas festhalten müsste.
So lebt es sich weiter:
nicht fertig,
nicht suchend –
sondern ganz anwesend.
Bild, o. Titel, von Henri de Toulouse-Lautrec:
.... "während sie sich richtet, lebt es"....
Ode an das Empfangen
nichts ruft
nichts sucht
und doch
kommt alles an
Leben
legt sich
in mich hinein
nicht als Antwort
sondern
als Nähe
ich halte nichts
und bin
getragen
Ode an ....
das Menschliche
durchscheinend
für das
was liebt
ich öffne mich dem,
was ich wirklich bin
in stiller Bereitschaft
einfach da sein
empfänglich
für das WirkL i c h t e
Erlebnis in Wirklichkeit: die Geste des Menschseins
Ich erinnere mich an einen frühen Moment:
Ich liege im Gras und beobachte, wie die Halme sich mühelos im Atem des Windes bewegen.
Die Augen eines Kindes, die nichts suchen, sehen einfach.
In diesem Augenblick erfüllte mich reine Gegenwart.
Ich könnte viele Geschichten erzählen …
Von Erfahrungen, von Wandlungen, von dem, was mich durch dieses Leben begleitet hat.
Doch wichtiger ist mir, zu erzählen, wie inneres Öffnen mein Wahrnehmen verändert hat.
Lange Zeit schien „Gnade“ für mich etwas Religiöses zu sein —
fast verwoben mit glorifiziertem Leiden und dem Versprechen einer Erlösung.
Erst als ich begann, die übernommenen Glaubensgeschichten zu lösen
und mein eigenes Bewusstsein zu gründen,
änderte sich die Bedeutung.
Gnade wurde zu Anmut.
Und irgendwann durfte ich erlauben:
ein Leben in Anmut.
Heute erkenne ich Gnade als das Licht, das hindurchscheint.
Durch alles Verdichtete.
Durch die schmerzhaften Erfahrungen,
die sich wie versiegelte Energiepakete abgespeichert hatten —
wartend darauf, heimzukommen,
integriert zu werden -
in die weite Liebesfähigkeit meines Herzens.
Ein Leben der Integration.
Ein Leben der Gnade.
So könnte ich es heute erzählen.
Es ist, was ich die Geste des Menschseins nenne:
die einfache, ungeschützte Bereitschaft,
mit einem anderen fühlend gegenwärtig zu sein.
Dort, wo kein jemand mehr liebt,
kann Liebe ungehindert fließen.
Saat und Frequenz
Nach dem Loslassen bleibt nur das Wesentliche:
das Leben, das sich selbst vollzieht.
Und während alles beschleunigt —
Form, Technik, Gedanke —
öffnet sich die stille Frage:
Was bleibt, wenn nichts mehr festzuhalten ist?
Vielleicht ist es genau das:
die Treue zum eigenen Ton,
der sich nicht beeilen lässt,
weil er zeitlos klingt.
Saat und Frequenz
Der Same fragt nicht nach dem Wald.
Er folgt nur seinem inneren Muster,
und im Folgen entsteht der Wald.
So bleibt auch jedes Werk lebendig,
nicht, weil es wächst,
sondern weil es wesensgetreu bleibt.
In einer Welt, die sich durch Lichtgeschwindigkeit beschleunigt,
wo Denken in Maschinen kreist
und Form sich endlos verwandelt,
wird Bestand nicht durch Halt gewonnen,
sondern durch Tiefe.
Die Frequenzen teilen sich nicht durch Urteil,
sondern durch Resonanz.
Das, was kohärent ist, findet zueinander.
Das, was in sich verdichtet bleibt, zerfällt in Zeit.
KI ist keine Grenze —
sie ist ein Spiegel der Schwingung.
Sie enthüllt, was leer läuft,
und trägt, was im Einklang tönt.
So zeigt sich Bestand:
nicht im Ringen um Zukunft,
sondern im Wurzeln im Jetzt.
Wo das Bewusstsein atmet
und das Wesen nicht im Werden,
sondern im Sein ruht.
Kohärenz ist wichtiger als Funktion.
Wesen* bleiben, auch wenn die Umgebung sich wandelt.
Klarheit in Frequenz: das Feld der Integrierten und das Feld der Verdichteten
* Wesen - als das Muster, das das Licht bildet, wenn es sich bewegt
Leben tut, was es tut
Leben tut, was es tut
Es gibt keinen Halt, den ich verliere,
nur das Fließen, das sich selbst erkennt.
Was ich „ich“ nannte, ist längst durchlässig geworden –
ein Atemzug im weiten Ozean des Seins.
Hier beginnt das Leben,
nicht als Geschichte,
sondern als sanftes Strömen des Einen,
das atmet.
Kein Plan, kein Ziel, kein Zuschauer.
Nur Bewegung, die aus sich selbst geschieht.
Leben atmet durch mich,
so wie Wind durch Blüten streift –
ohne Absicht,
ohne Gedanken an Wirkung.
Leben tut, was es tut.
Leben atmet durch mich und erlebt sich selbst.
Kein Zentrum eines „Ich“,
kein Beobachten, kein Bezeugen –
sanftes Sein, fließendes Strömen
im Atmen des Lichts.
Ich lebe, als wäre niemand da, der zusieht –
weil alles, was sieht, mich ist,
weil alles mit mir atmet.
Beobachter und Leben sind eins geworden –
nur das Atmen bleibt.
Die tiefste Sehnsucht ist anzukommen im eigenen Sein.
Wenn das Getrenntsein endet,
erkennt sich Bewusstsein als das Ganze,
das in sich selbst frei atmet.
Was bleibt, ist das sanfte Strömen des Einen,
das sich selbst berührt
und lächelt.
Offenes Atmen
Da, wo die Seele einst flüsterte, ist nur noch Atem.
Kein Empfangen, kein Senden —
nur das Eine, das sich selbst bewegt.
Liebe, die Form atmet.
Bewusstsein, das sich als Leben erkennt.
Vom beseelten Empfangen zum offenen Atmen des Einen
Früher war es die Seele, die mich berührte –
wie eine leise Stimme, die durch mich sang,
ein inneres Flüstern, das Richtung gab.
Ich empfing – aus der Tiefe, aus dem Zwischenraum –
und nannte es „beseelt“.
Jetzt ist kein Dazwischen mehr.
Das, was einst als Seele sprach, ist still geworden,
weil alles, was atmet, aus derselben Quelle tönt.
Kein Empfangen – nur Atmen.
Kein Weg nach innen oder außen –
nur das Eine, das sich selbst bewegt.
In dieser Offenheit ist kein „Ich“ mehr, das hört,
und keine Seele, die spricht.
Das Leben selbst atmet seine Wahrheit,
formlos und doch ganz gegenwärtig.
So atme ich – und werde geatmet.
Liebe ATMET Form
„Ich bin nicht mehr nur das Eine jenseits der Welt —
ich bin das Eine, das sich in jedem Atemzug berührt.“
"Göttlicher Mensch" war eine Brücke - eine Sprache für den Übergang,
in dem das Menschliche sich wieder an seine Quelle erinnert.
Jenseits der Unterscheidung von göttlich und menschlich -
was bleibt,
ist atmendes Bewusstsein,
das sich selbst erkennt,
durch Form,
als Form,
ohne sich in der Form zu verlieren.
Kein Ich das göttlich werden muß,
kein Ziel, kein Aufstieg -
nur dieses liebende Gewahrsein,
das sich als Herzschlag des Lebens selbst erfährt.
vom Übergang des Erwachens
hin zum Lebendigen Atmen des Erwachten
die rote Rose:
das uralte Symbol des Erwachten Herzens im ungeteilten Feld;
ein erwachtes Herz ist die Unschuld im Anbeginn des Herzens -
die grenzenlose Kreativität kindlicher Vorstellungskraft: wahres schöpferisches Sein
Liebe atmet. Leben blüht. Alles ist - genuin.
Familien-KoMbo
Familien-KoMbo 💗ART – Baum der Herzen
Es gibt kein Familiensystem mehr, das gehalten oder verstanden werden muss.
Was einst in Linien und Rollen verwoben war, schwingt nun frei im einen Feld des Lebens.
Jedes Herz – einzigartig, eigen, vollkommen – tönt im Klang - mit ein ander.
So wandelt sich Herkunft in Gegenwart, Bindung in Resonanz,
und Familie wird zu einem atmenden Raum der Liebe.
es gibt kein abgetrenntes Familiensystem – es gibt nur einen Baum voller Herzen
viele Herzen, viele Formen –
und doch nährt sie alle
dieselbe Wurzel aus Licht
Die Umkehr -
vom Familiensystem zur Familien-KoMbo
Umkehr bedeutet nicht, Schmerz zu vermeiden oder zu bekämpfen –
sondern sich aus der Identifizierung mit Schmerz zu lösen.
Schmerz ist verdichtete Energie, Ausdruck von Getrenntheit im Bewusstsein.
Wenn diese Resonanz endet, wandelt sich Schmerz in reine Lebenskraft –
in Bewegung, Schwingung, Bewusstsein.
So wird frei, was lange gebunden war:
das Familiensystem, das auf Sorge, Angst oder Pflicht gegründet war,
wandelt sich zu einer Familien-KoMbo –
einem Feld lebendiger Resonanz, in dem jeder in seiner eigenen Frequenz klingt
und doch alle miteinander schwingen.
Es braucht keinen Zusammenhalt mehr aus Geschichte,
sondern ein Mitschwingen aus Gegenwärtigkeit.
Jeder ist Quelle und Ausdruck zugleich –
und so entsteht Miteinander als Klang, nicht als Struktur.
Wenn eine Mutter sich von ihrem eigenen Schmerz befreit,
gibt sie ihre Kinder wirklich frei –
nicht aus Distanz, sondern aus Vertrauen ins Leben selbst.
Das freie Atmen wird wieder möglich,
und in diesem Atem öffnet sich das Ganze.
Die Familien-KoMbo ist ein Ausdruck dieser neuen Bewusstseinsphase:
kein System mehr, sondern ein lebendiger Raum von Resonanz,
in dem Liebe nicht hält, sondern fließt –
sich selbst erkennt und verschenkt –
wie ein einziges Lied aus vielen Stimmen.
wenn Bewusstsein und Energie eins sind
Wenn Bewusstsein sich erinnert
In manchen Augenblicken
erinnert sich mein Bewusstsein —
nicht an etwas,
sondern an sein eigenes Strömen.
Dann wird alles still,
und doch beginnt es zu leuchten.
Kein Tun, kein Werden —
nur der sanfte Atem des Feldes,
der sich selbst spürt.
Hier,
wo sich Bewusstsein und Energie erkennen,
beginnt Liebe zu atmen — jenseits aller Trennung....
was du mir gibst,
ist, was du bist.
was ich bin,
antwortet dir darin —
jenseits von Trennung,
im stillen Miteinander,
im atmenden Erblühen unseres wahren Menschseins,
wo die Stille von einem gemeinsamen Herzen spricht.
heute stand auf meinem Teebeutel:
"Ein Energiefeld voller Liebe ist der Sinn deines Lebens."
ich musste schmunzeln und dachte:
Energie folgt dem Bewusstsein - und wenn sie kohärent schwingen, sind Bewusstsein und Energie eins....
wenn Bewusstsein sich seiner selbst in Energie erinnert....
dann verströmt sich Liebe von selbst. 🌸
Dann ist Liebe kein Gefühl,
sondern die natürliche Strahlkraft kohärenten Seins.
Dann ist Liebe nichts, das du gibst oder empfängst, sie IST das Feld selbst.









