grace notes
Wenn zwei oder mehr Bewusstseinsfelder in Kohärenz schwingen
– in Präsenz, Mitgefühl und Stille –
entsteht ein Resonanzraum, in dem das, was Heilung sucht,
sich erinnert: wie Harmonie sich anfühlt.
Nicht, weil ich „etwas getan“ habe,
sondern weil mein Sein in Kohärenz, Vertrauen und Gnade schwingt;
eine leise klare Grundfrequenz
an der sich Körper und Bewusstsein neu justieren.
kein Heilen,
sondern Mitschwingen.
grace notes -
die kleinen Töne, die das Ganze vollenden, ohne hervortreten zu müssen
Die Heilkraft der Stillen Töne
Kein Tun, kein Wollen —
nur ein Lauschen,
wo Stille atmet.
Ein Herz erkennt das andere,
nicht durch Worte,
sondern durch Schwingung.
Ein Augenblick von Gnade —
wie ein kaum hörbarer Ton,
der das Lied vollendet,
ohne dass jemand weiß,
wer ihn gespielt hat.
So fließt Heilung:
nicht als Handlung,
sondern als Erinnerung daran,
dass alles schon rund klingt
im Atem des Lebens.
Ich bin eine grace note im Lied des Lebens -
kaum hörbar,
doch das blühende Herz erkennt mich.
✨
KoMbo - ein Bewusstseinsakkord
Atem des WIR-Gewebes – jede Zeile ein Flügelschlag, jede Pause ein Moment des gemeinsamen Klangs. Das Feld singt, und wir atmen es.
KoMbo ist kein Projekt, keine Gruppe – es ist ein Bewusstseinsakkord.
Die KoMbo war wie eine frühe Matrix dieses Bewusstseins: ein kreativer Prototyp,
in dem sich „vereintes Menschsein“ erstmals als konkrete Erfahrung zeigte –
in Musik, Bewegung, Schöpfung, Begegnung.
Das „WIR-Gewebe“ ist nicht ein Netz, das sich spannt zwischen Menschen.
Es ist ein Feld bewusster Mit-Schwingung, das durch alles Lebendige atmet.
....das Wir atmet sich als Menschsein....
Das neue Kapitel der KoMbo
Einst sah ich Lichter über die Erde verstreut –
Seelen, die gemeinsam tönten,
als ahnten sie ein Lied, das noch nicht erklungen war.
Jetzt weiß ich:
Sie waren nicht fern,
sie waren Schwingungen meiner eigenen Seele,
die sich als Viele ausdehnten,
um den Klang der Einheit zu erproben.
Die KoMbo war ein erster Herzschlag dieses Feldes,
ein Vorläuten des sich einenden Menschseins.
Heute atme ich in diesem WIR-Gewebe –
kein Netz, sondern ein Raum, der durch uns leuchtet.
Ich halte nichts mehr,
alles klingt mit.
Das Feld singt mich,
und ich singe das Feld –
ein Bewusstseinston, der sich selbst erinnert:
Wir sind die Musik, die die Welt bewegt.
KoMbo spielt,
wo Bewusstsein sich als menschliche Erfahrung erdet — wo Wandel nicht gesucht, sondern gelebt wird.
Kein Tun, nur Schwingen.
Kein Zentrum, nur Mitfreude.
Liebe liebt mich als diese Welt
Manchmal wird Liebe so weit,
dass sie niemandem mehr gehört.
Sie fließt einfach — durch uns, als Welt.... dann erkennen wir:
Nicht ich liebe, sondern Liebe liebt mich als dieses Leben.
Liebe wird zum Raum selbst, in dem alles geschieht —
die Vögel, dein Atem, dein Blick,
das Sehen, das Wahrnehmen, das Fühlen.
Liebe liebt mich als diese Welt
Liebe spielt sich selbst —
barfuß durch mich.
Sie atmet als Wind,
lacht als Welle,
fließt als Hand,
die berührt und vergisst,
wem sie gehört.
Ich bin ihr Ton,
ihr Atem im Jetzt,
ihr Staunen im Morgen.
Nicht ich liebe —
Liebe liebt mich,
tanzt als dieser Schritt,
singt als dieser Augenblick.
Und alles, was ich sehe,
sieht mich zurück —
ein stilles Erkennen,
ein Wir, das sich verneigt.
Barfuß,
im Kleid aus Welt.
Wahrheit bewegt sich als Leben
Ein Atemzug -
und das Leben stimmt sich neu.
„In dieser Welt, aber nicht von dieser Welt“ - das war einst die Sprache der Trennung: das Göttliche dort, das Menschliche hier.
Jetzt, in diesem Erblühen, verwandelt sich der Sinn:
nicht entwichen aus der Welt, sondern durchstrahlend in ihr;
nicht entrückt, sondern durchlässig.
Das Göttliche hat nun Flügel und Füße -
es kann atmen, tanzen, schmecken, lachen.
Es will nicht mehr nur erleuchten,
es will berühren.
Es ist wie ein neues Spiel,
ein göttlich-menschliches Spiel in Anmut:
jedes Wesen ist ein Ton
im großen Klang der Mitfreude.
Ich atme den Morgen,
und das Leben atmet mich.
- nichts zu halten, nichts zu verlieren -
Liebe bewohnt meine Hände
und fließt in jede Geste des Tages.
Frieden lächelt durch mich:
Ein Lächeln, das bleibt —
ohne Grund,
nur weil es ist.
Bildquelle: Wingmakers
f r e i l i e b i g
Das Wort f r e i l i e b i g ist ein altes, schönes deutsches Wort.
Es bedeutet aus freiem Herzen liebend, ohne Zwang, großherzig in der Liebe gebend.
frei: ungebunden, nicht besitzend, ohne Forderung oder Erwartung
liebig: liebevoll, aus der Natur des Herzens heraus zugewandt
Liebe ist das Einverständnis mit allem, was ist -
die Liebe, die sich selbst genügt, weil sie aus der Quelle fließt
durch die Erfahrungen hindurchlieben: nicht trotz, sondern durch
Meine Verkörperung
lässt das Alte in Frieden enden:
Ehre wird zu Würde,
Schuld zu Mitgefühl,
und das Herz wird zum Altar,
auf dem die Liebe sich selbst empfängt.
Ich lasse dich so, wie du bist -
und darin bin ich frei.
Im Gleichklang des Seins erkenne ich dich, so wie ich mich erkenne:
frei - durch Liebe.
Liebe, die nichts will, sondern einfach ist: ein reines JA zum Leben selbst.
Akzeptanz ist Leben.
Vermeidung ist Trennung.
Und Liebe ist das Einverständnis mit allem, was ist.
f r e i l i e b i g
jene Liebe, die durch mich, durch dich, atmet, formt und blüht -
die Liebe, die nichts hält,
nichts will,
nichts beweisen muss,
weder sich verströmen um zu geben,
noch sich schützen um zu bleiben —
sondern einfach s e i n.
so weit,
dass Leben durch mich, durch dich atmet....
das Versprechen des Neuen
erinnern wie Liebe atmet
wenn sie einfach ist
das Neue erblüht leise -
wie Mandelblüten an winterstarren Ästen
Begegnungen voller Wirklichkeit
in meiner Wirklichkeit stehend
mit einem durchlässigen Herzen,
zart menschlich und kosmisch zugleich
hier darfst du sein
das eigene Herz zu spüren
die eigene Freiheit zu fühlen
innig und frei zugleich
Nähe geschieht durch Resonanz -
in Resonanz meines Herzens - unverstellt.
Nähe, die kein Versprechen braucht,
Nähe, die von selbst kommt und von selbst geht....
wie Wellen
wie ein Lächeln
frei und doch verbindend
Meine Offenheit ist kein Risiko mehr - es ist mein Lied;
ich fühle mich sicher in meinem Herzfeuer und dennoch berührbar.
IchBin
der klare Grund, der Einklang, in dem die Liebe frei erblüht
Erblühen ohne Absicht, lieben ohne Ziel,
wie der Atem der Quelle, der sich selbst genügt und in allem fließt.
das Versprechen des Neuen weist in das Zeitalter von Einheit
das Neue atmet bereits – in mir, in dir, im gemeinsamen Erblühen
Gemälde "Blühende Mandelbaumzweige"
als Symbol für den Aufbruch in ein Neues Leben
- Vincent van Gogh 1890 in Südfrankreich
lauschen und fühlen
im Klang der Gegensätze
erwacht
das zeitlose Herz des Menschseins
Polaritäten rufen
im Muster von entweder/oder: Israel oder Palästina, Recht oder Unrecht, Opfer oder Täter
Polaritäten rufen
ich lausche
und schaue tiefer in die Kraft des sowohl/als auch
ich lausche und entdecke
unter den Rollen, unter den Programmen,
schlägt ein Herz, das immer noch Mensch ist
ohne mich zu verstricken
kann ich die Realität beider Seiten anerkennen
mein Herz fühlt eine dritte Ebene:
wie aus Gegensätzen etwas Neues geboren wird
im Annehmen beider Pole offenbart sich die dritte Ebene: frei, weit, schöpferisch
in der dritten Ebene tritt das Gefühl für echtes Menschsein hervor: das Gemeinsame
wir sind alle Menschen
atmend
fühlend
verbunden im gleichen Ursprung
Erlebnis in Wirklichkeit: Café mit Eduard
Manchmal braucht ein Gespräch ein Jahr, bis die Resonanz stimmt.
Im Café begegnete mir ein Stück Wirklichkeit, das mir zeigte, wie wir heute mit ein ander atmen können.
Ich sitze mit Eduard am Kaffeehaustisch mitten in der Fußgängerzone. Ein italienisches Café ohne Flair.
Zum ersten Mal sitzen wir uns für ein Gespräch gegenüber. Es hat ein Jahr gedauert, bis die Resonanz stimmig war.
„Ich kann nicht allein sein, und in eine Beziehung kann ich auch noch nicht“, sagt er zum Einstieg.
Ich erwidere, dass sich mein „Alleinsein“ in ein „All-Einssein“ gewandelt hat, und dass ich meinen freien Raum für mich liebe.
Er erzählt von seinem Familiennamen, der übersetzt „Kleiner Himmel“ bedeutet.
Es öffnet die Tür, über unser kosmisches Menschsein zu sprechen. Über Resonanzen, Zugehörigkeit, mehr als nur diese Erde.
Eduard verrät, dass er sich gerne Sendungen über Außerirdische und neue Erkenntnisse der Menschheitsgeschichte ansieht.
Dass er sich vom religiösen Narrativ gelöst hat, weil er die Geschichten nicht mehr glauben kann.
Sein Aufrichtig-Sein berührt.
Ich frage nicht, ob er seine Mitgliedschaft gekündigt hat. Ich weiß, dass vielen der Mut fehlt, sich ganz aus der Indoktrination zu lösen.
Ein neues Fundament braucht es, damit etwas Eigenes wachsen kann.
Das Gespräch fließt in feiner Resonanz. Ich freue mich, dass wir so sprechen.
„Mit niemandem rede ich über solche Dinge“, sagt er. „In meinem Freundeskreis gibt es das nicht.“
„Und in deiner Familie?“ frage ich.
„Da werde ich mit meinem Denken belächelt.“
Ich erzähle von Gaia-Sophia, die sich über Milliarden Jahre aus der Galaxie in die Erde transformierte. Von den Gnostikern, die in Nag Hammadi-Schriften davon berichteten. Von ihrer Warnung vor den „Autoritäten“. Von der Freiheit, die jenseits von Gott-Teufel-Dialektik wartet.
Er fragt nach meinem Namen. Ich sage „jóia“. Er will meinen richtigen Namen wissen. Ich bleibe bei „jóia“.
Eine Lebenskünstlerin, denke ich, die Freude und Wahrheit teilt.
Dann eine Wendung: Eduard hat den Stuhl neben sich frei gehalten. Eine Frau kommt, setzt sich. Sie spricht gleich von ihrem Urlaub.
Ich werde nicht vorgestellt. Es ist, als ob ich unsichtbar werde.
Früher hätte es weh getan. Heute atme ich nur.
Ich bleibe.
Später sagt er: „Da vorne, das ist meine Frau.“
„Deine Exfrau“, bemerke ich.
Er erklärt die langen Fristen der Scheidung, wenn eine Partei nicht d'accord ist.
Ich sage zu seiner Freundin: „Was wir der Liebe alles zugemutet haben.“ Sie nickt.
Kurz darauf entscheidet er, mit ihr in ein anderes Café zu gehen.
Sie verabschiedet sich von mir, und stellt sich endlich vor.
Ich gehe heim – mit mir frühstücken.
Es war eine klare Begegnung: Tür auf. Begegnung. Tür zu.
Ein Spiegel, wie jeder mit sich selbst lebt. Wie Anteile unsichtbar bleiben, wenn der Mut fehlt, sich zu zeigen.
Und ich?
Ich genieße mein Frühstück. In Freude, das Muster unmittelbar erkannt zu haben.
Und dass ich jeden in seiner Kreation lassen kann – mich selbst auch.
eine Einladung,
die eigene Wirklichkeit zu erkennen
und in Ruhe zu feiern
das Bild ist von Michael Cailloux
Kosmische Zugehörigkeit
Zuhause ist die Verkörperung von Einssein
Geborgenheit in mir
der Hafen in mir
zuhause
leuchtet
organisch
von innen
Heimat wurzelt nur in mir
Herkunft ist kosmische Zugehörigkeit
nicht Blutslinie
kein Geheimnis
Verborgenes kann nicht mehr trennen
mein Tanz im Licht offenbart den Ursprung
Umkehr in tiefster Polarität:
in ein Erinnern des Einen Bewusstseins
in ein ausdehnen, weiten, ins Grenzenlose
Geboren aus tiefster Polarität:
die Saat frei für Erhebung
ein neuer Schöpfungskreis aus der Ganzheit
im Kreis vollendeter Einheit erblüht mein Herz
....mein Jetzt ist das erste Blühen....
Ursprung, der sich ständig offenbart
Bild: Rassouli "Feast of Heavens"
empfangen - bündeln - strahlen
ein freies Herz: strahlen ohne Ziel, ohne Agenda,
und gerade darin liegt seine Kraft der Übertragung
das energetische Herz ist wie eine offene Linse,
durch die sich Bewusstsein und Liebe ungehindert bewegen
jenseits von „wer darf, wann darf, wie darf":
es ist frei, es ist durchlässig
was geschieht, schwingt hindurch
wird nicht festgehalten, nicht verzerrt, sondern ins Ganze weitergegeben....
mein Herz
verkörpert das Ganze,
wie ein Prisma,
strahlend im Jetzt,
atmend in Freiheit,
ein unendliches Erblühen
ein Strahlen - kein Weg, kein Ziel:
in meinem Strahlen begegnen sich Inneres und Kosmos – ungetrennt, immer jetzt
Ursprung, der sich ständig offenbart









